Ein Amateur (französisch, von lateinisch amator ‚Liebhaber‘) ist eine Person, die – im Gegensatz zum Profi – eine Tätigkeit aus Liebhaberei ausübt, ohne einen Beruf daraus zu machen bzw. Geld für seine Leistung zu erhalten. Ein Amateur ist ein Laie (griech. λαός laós ‚Volk‘ über λαϊκός laikós ‚zum Volk gehörig‘ und kirchenlateinisch laicus der ‚(kirchliche) Laie‘) und für seine Tätigkeit nicht formal ausgebildet, im Unterschied zur Fachkraft („der im Fachgebiet ausgebildeten“). Der Begriff sagt wenig über die Sachkenntnis von Amateuren aus, die durchaus professionelles Niveau haben kann.
Im Sport ist die Bezeichnung Amateur häufig unscharf und bietet daher immer wieder Anlass für Kritik. Erst mit der Einführung der Olympischen Spiele 1894 wurde der Versuch einer internationalen Vereinheitlichung vorgenommen. Dies war jedoch zum Scheitern verurteilt, da der Wunsch der Staaten möglichst viele Medaillen zu gewinnen zu merkwürdigen Hilfskonstruktionen führte. Der Amateurstatus war lange Zeit Voraussetzung für die Teilnahme an Olympischen Spielen sowie bestimmten namhaften Tennisturnieren wie etwa dem in Wimbledon (Amateurstatus).
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